Erklärung Experiment Januar

Beobachtung

Wenn Ihr den Löffel langsam durch die Stärke-Wasser-Mischung bewegt, ist alles ganz „normal“: Der Löffel lässt sich durch den zähen Brei leicht durchführen.
Wirkt auf die Stärke-Wasser-Mischung allerdings eine Kraft, z.B. wenn Ihr den Löffel mit Schwung auf die Masse schlagt, dann wird die Masse schlagartig fest, die ähnelt dann eher einer Knetmasse.

Solange Ihr die Masse mit der Hand knetet, ist sie relativ fest und formbar. Lasst Ihr sie auf der geöffneten Handfläche liegen, fließt sie davon.

 

Erklärung:

Beim Rühren mit dem Löffel mischt sich die Stärke mit dem Wasser, so dass sich zwischen den einzelnen Stärketeilchen immer einige Wasserteilchen befinden. Gleitet der Löffel langsam hindurch, bleibt der Wasserfilm um die Stärketeilchen erhalten, sie gleiten ohne Widerstand aneinander vorbei.

Wenn Ihr aber schlagartig auf die Stärke drückt, wird das Wasser herausgepresst und die Stärketeilchen geraten aneinander. Durch ihre raue, körnige Oberfläche verhaken sie sich und halten sich gegenseitig fest. Die langen Stärkemoleküle lassen den Löffel nicht mehr durchkommen: Er federt zurück.

Die Stärke bildet eine knetbare Masse, die elastisch ist – fast wie ein Kunststoff.

Stärke steckt in den meisten Nahrungsmitteln, die uns satt machen. Pflanzen können aus Sonnenenergie, Wasser und Kohlendioxid Zucker gewinnen. Die einzelnen Zuckerteilchen werden so ähnlich wie Perlen auf einer Kette aneinandergereiht und als Stärke in Samenkörnern und Knollen gespeichert.

Übrigens: Ihr könnt das Trampolin auch in groß bauen, für euch selbst! In einer Plastikschüssel  mischt Ihr einfach mehrere Pakete Speisestärke mit Wasser, bis die Mischung stimmt. Dann könnt Ihr darauf herumspringen.

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